um die suche bei google so zu gestalten, dass einigermaßen sinnvolle und für mein thema möglichst relevante ergebnisse kommen, wendete ich spezifischere suchmethoden an, wie bspw. schlagwort in anführungszeichen (um ergebnis zu erhalten, das das nur exakte wort beinhaltet), „UND“ bzw. „ODER“ eingabe etc.
die google suche war zufriedenstellendER als die bisherigen suchen (soll heißen: zumindest waren ergebnisse vorhanden!), jedoch immer noch nicht zufriedenstellend genug um eine fundierte wissenschaftliche arbeit darüber zu schreiben, ohne das gefundene lediglich umzuformulieren!
ein paar interessante artikel auf jeden fall dabei, nichts so konkretes wie erhofft, aber ich bin nach den ganzen herben enttäuschungen schon sehr ohne hoffnung an diese suche herangegangen, daher war die google suche doch halbwegs erfreulich.
die suche in fachspezifischen datenbanken hingegen erwies sich, wie nicht anders erwartet, als weniger ertragreich. wie bereits in früheren aufgabenstellungen, habe ich mich in einigen datenbanken bzw. angeboten umgesehen und bin nicht wirklich fündig geworden, abgesehen von der doch sehr mageren ausbeute, welche ich bisher ohnehin dort schon gemacht hatte.
leider kann google nicht wirklich als basis für eine wissenschaftliche arbeit gelten, was im fall meiner themenwahl sehr von nachteil ist – nachdem es eben scheinbar (so gut wie?) keine fachliteratur zum thema gibt. nichtsdestotrotz hoffe ich, genug informationen sammeln zu können, um letztendlich den eintrag ins wiki vollenden zu können!
seltsamerweise ist die google-suche, und somit die „unwissenschaftlichere“ herangehensweise hier also die effektivere. dies ist resumierend trotzdem eine überaschung, vor allem, da im universitären lernprozess stets von allen seiten gepredigt wird, dass eine solche vorgehensweise zu keinem brauchbaren/ernstzunehmenden ergebnis führen kann und fachliteratur in jedem fall vorzuziehen ist. das mag grundsätzlich stimmen, meine persönliche erfahrung über die letzten 9 aufgabenstellungen hinweg erbrachte jedoch ein gegenteiliges resultat. zwar wäre das gefundene keinesfalls für eine wissenschaftliche arbeit im eigentlichen sinne brauchbar (schon allein aufgrund eines mangels an zu zitierenden werken), doch sollte man vielleicht nicht in jeder hinsicht der internetrecherche gegenüber voreingenommen gegenüberstehen.
Im übrigen: interessantes ergebnis der google suche: die erste edition des primärwerks auf antiqbook um „nur“ US$ 150.00 erhältlich…
ps: lustig (und frustrierend zugleich) war auch, dass google als ergebnis nummer NEUN mein eigenes blog zu dieser lv anzeigt – soviel also zu spezifischen, brauchbaren ergebnissen.